Suche
Suche Menü

Historie

Historie

Im Jahr 1991 wurde der Behinderten Alternative Freizeit e.V. als Interessenverein der integrativen Jugendarbeit von Mitarbeitern der Werkstatt für Behinderte gegründet. Seit seiner Gründung engagiert sich der baf besonders für geistig und körperlich behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Form von alternativer Freizeitgestaltung, individueller Integration und kultureller Bildung. Die Angebote sind ebenso für benachteiligte, sozial schwache und gefährdete junge Menschen ausgerichtet.

Mit den Angeboten wird ein Zeichen für eine gleichberechtigte, tolerante Gesellschaft gesetzt. Die den Angeboten inhärente Kreativität, Zielsetzung und Verwirklichung trägt ein Stück dazu bei, die Teilhabe behinderter oder von Behinderung bedrohter sowie benachteiligter Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener in unsere Gesellschaft zu verbessern. Der Fokus der Aktivitäten ist auf spezifische Tätigkeiten und die Bedürfnisse der einzelnen Persönlichkeiten ausgerichtet. Es wird versucht diese in Zusammenhang mit Kreativität zu unterstützen, weiter zu entwickeln, individuell zu fördern und in die Gesellschaft zu integrieren. Die baf Angebote stehen den Mitgliedern und allen anderen interessierten Menschen ganzjährig zur Verfügung.

Best of baf – Höhepunkte im Vereinsleben

Zu seiner Anfangszeit, im Jahr 1991, trafen sich die Mitglieder des baf e.V. im JAZ am Rosengarten.

1992 entstand die Theatergruppe „Die Verzauberten“, die bis heute mit erfolgreichen Produktionen die Zuschauer begeistert. Am 26. Oktober kam es zu einem harten Einschnitt im Vereinsleben – das Behindertenbüro wurde durch Brandstiftung völlig zerstört – es konnten aber schnell neue Räumlichkeiten gefunden werden.

1995 gab es erneut einen Umzug. Die Ökovilla in der Hermannstraße in Rostock wurde ab Mai nun der Treffpunkt für die Freizeitaktivitäten. Im Oktober fuhren wir zu Theaterworkshops nach Dänemark.

Am 6. Mai 1996 wurde das Zirkuszelt „Fantasia“ zum ersten Mal am Stadthafen aufgestellt.

1997 gestalteten die Bafis ein Straßentheater in Amsterdam.

2000 tauschten die Mitglieder des baf e.V. in Frankreich und Dänemark Zirkus- und Theatererfahrungen aus. Und es gab schon wieder einen Umzug – seit Oktober 2000 traf sich der Verein (außerhalb der Zeltsaison) im Haus der Freundschaft in der Doberaner Straße.

Im Juni 2001 feierte der baf seinen 10. Geburtstag mit Varieté und Karaoke.

2003 erholten sich die Bafis mit Modenschau und Grillen im Sommerurlaub in Cammin. In diesem Jahr waren Kinder und Jugendliche aus Frankreich in Rostock zu Gast.

Pfingsten 2004 war Frankreich wieder ein Reiseziel – die Bafis nahmen an einem Straßentheater in Dünkirchen teil. Im Gegenzug wurden die Freunde aus Frankreich zu einem Ausflug in den Natur- und Umweltpark in Güstrow und zu einer Dampferfahrt nach Berlin eingeladen.

Im Juni 2006 feierte der baf e.V. seinen 15. Geburtstag mit einem Segeltörn auf der Santa Barbara Anna, der allen bis heute in dauerhafter Erinnerung blieb.

Am 08. November 2006 machte die Stadt die massiven Einsparungen bei freien Kulturträgern bekannt, so dass daraufhin einige Insolvenzen drohten. Daraufhin starteten am 22. November auch die Mitglieder des baf e.V. eine Demo gegen die Kürzungen.

Anfang Mai 2007 gab es wie jedes Jahr ein Wochenende zum Tag der Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen, das von den Bafis auf dem Rathausplatz mitgestaltet wurde.

Dies waren nur einige Erlebnisse aus den letzten Jahren – wir möchten natürlich auch weiterhin so aktiv bleiben!

Aktuelle Veränderungen

Aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage im Bereich der integrativen, kulturellen Bildung wurden die personellen und materiellen Kapazitäten des baf e.V. über die Jahre ausgereizt und Veränderungen waren unausweichlich. Schon seit einiger Zeit wurde deutlich, dass sich die qualitativen Standards der Vereinsarbeit nur durch strukturelle Veränderungen erhalten lassen. Daher ging der Verein auf die Suche nach einem Bildungsträger, dessen inhaltliches Leitbild sich in der langjährigen Praxis des baf e.V. widerspiegelt. Durch diese Suche kam es zu einer engen Kooperationsbeziehung mit der Werkstattschule in Rostock, einem bereits inklusiv arbeitenden Schulträger. Aus dieser Kooperationsbeziehung hat sich eine gleichberechtigte Partnerschaft entwickelt, welche in die Umstrukturierung des baf e.V. in die baf gAG mündet. Im Konkreten bedeutet dies für unsere Projektarbeit Kontinuität, Planungssicherheit und Aufwertung. Die Partnerschaft mit der Werkstattschule in Rostock führt zu einer qualitativen und quantitativen Verbesserung der Angebote.